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Security Services

Managed SOC & MDR für Unternehmen

Angriffe früh erkennen. Richtig reagieren.

Angreifer halten sich nicht an Geschäftszeiten. Mit Managed SOC & MDR überwacht das Security Operations Center eines spezialisierten Partners Ihre IT rund um die Uhr, bewertet Alarme und dämmt Vorfälle ein. Wir beraten zum passenden Umfang, begleiten Einführung und Betrieb und prüfen auf Wunsch, ob die Erkennung echte Angriffe bemerkt.

  • Überwachung rund um die Uhr
  • Einführung & Integration
  • Individuelles Angebot

Definition

Was ist ein Managed SOC – und was leistet MDR?

Ein Security Operations Center (SOC) ist die Sicherheitszentrale eines Unternehmens: Ein Team überwacht laufend die IT-Umgebung, bewertet Warnmeldungen und reagiert, sobald ein Angriff erkannt wird – gestützt auf Daten aus Werkzeugen wie SIEM und EDR/XDR. Ein Managed SOC ist ein SOC als Dienstleistung: Statt ein eigenes Team für Nächte und Wochenenden aufzubauen, beziehen Sie diese Aufgabe von einem spezialisierten Anbieter.

Managed Detection & Response (MDR) beschreibt einen solchen Dienst mit Fokus auf die Reaktion: Das SOC eines spezialisierten Partners überwacht Ihre Umgebung rund um die Uhr. Analystinnen und Analysten bewerten Alarme über Endpoints, Identitäten, Cloud-Dienste, E-Mail und Netzwerk hinweg, untersuchen Vorfälle und dämmen sie ein. Betrieben wird das SOC von unserem MDR-Partner – Rootsektor berät Sie, erstellt das Angebot gemeinsam mit dem Anbieter und begleitet Einführung und Betrieb.

Warum das wichtig ist: Kein Schutz ist lückenlos. Je früher ein Angriff bemerkt wird, desto geringer ist meist der Schaden – etwa bevor Täter Daten abziehen oder Systeme verschlüsseln. Auch Regelwerke setzen eine funktionierende Erkennung voraus: NIS2 und DSGVO knüpfen Meldepflichten an kurze Fristen, und § 31 Abs. 2 BSI-Gesetz verpflichtet Betreiber kritischer Anlagen zum Einsatz von Systemen zur Angriffserkennung.

Unsere Rolle: Als Penetrationstester wissen wir, welche Schwachstellen sich tatsächlich ausnutzen lassen und welche Spuren ein Angriff hinterlässt. Deshalb helfen wir Ihnen, die Erkennung an den Angriffswegen auszurichten, die in Ihrer Umgebung realistisch sind. Unsere Penetrationstests bleiben dabei herstellerunabhängig: Auf Wunsch prüfen wir, ob Erkennung und Abdeckung einem realistischen Angriff standhalten, und benennen Lücken offen.

Zusammenarbeit

So arbeiten das SOC und Rootsektor zusammen

Beim Managed SOC teilen sich zwei Partner die Arbeit: Das SOC unseres MDR-Partners überwacht Ihre Umgebung rund um die Uhr, bewertet Alarme, untersucht Vorfälle und dämmt sie ein. Wir sorgen dafür, dass der Dienst zu Ihrem Unternehmen passt, und klären mit Ihnen, welche Systeme abgedeckt werden, welche Werkzeuge im Einsatz sind und wer Alarme bearbeitet.

Bei der Einführung begleiten wir die technische Anbindung und binden Alarme in Ihre Patch-, Ticket- und Incident-Prozesse ein. Im Betrieb reduzieren wir gemeinsam mit Ihrem Team Fehlalarme und schärfen die Erkennung nach.

Den Unterschied macht der Blick von Penetrationstestern: Gemeinsam mit Ihrem Team prüfen wir, ob die einzelnen Schritte eines Angriffs in der Angriffserkennung sichtbar geworden wären. Kommt es zum Ernstfall, steht Ihnen unser Bereich Incident Response & Forensik remote und vor Ort zur Seite.

Ausgangslage besprechen
Das SOC erkennt und dämmt ein – wir helfen, die Erkennung an realistischen Angriffswegen auszurichten.

Typische Risiken

Warum Angriffe ohne kontinuierliche Überwachung unentdeckt bleiben

Alarme außerhalb der Geschäftszeiten

Ein Alarm am Freitagabend landet in einem Postfach, das am Wochenende niemand liest – bis Montag bewegt sich der Angreifer weiter durch das Netz.

Angriffe mit Bordmitteln

Angreifer nutzen häufig Verwaltungswerkzeuge, die ohnehin vorhanden sind. Klassische Virenscanner erkennen das oft nicht – auffällig wird erst das Verhalten.

Blinde Flecken

Ein SOC sieht nur, was ihm gemeldet wird. Drucker, Netzwerkgeräte, VPN-Gateways oder Maschinensteuerungen ohne Agent bleiben ohne gezielte Anbindung unsichtbar.

Alarmflut und Fehlalarme

Zu viele unwichtige Meldungen ermüden jedes Team, echte Alarme gehen unter. Erkennungsregeln müssen deshalb regelmäßig nachgeschärft werden.

Gestohlene Zugangsdaten

Mit erbeuteten Passwörtern melden sich Angreifer wie reguläre Benutzer an, etwa nachts per VPN. Verdächtig wird das oft erst im Zusammenspiel mit weiteren Ereignissen.

Seitwärtsbewegung im Netz

Nach dem ersten Zugriff arbeiten sich Angreifer von System zu System vor – bis zu Servern, Backups oder Steuerungsnetzen.

Unklare Befugnisse

Darf das SOC nachts einen Rechner isolieren oder ein Konto sperren – und wer entscheidet bei Ihnen? Ungeklärte Fragen kosten im Ernstfall wertvolle Zeit.

Knappe Meldefristen

NIS2 verlangt bei erheblichen Sicherheitsvorfällen eine frühe Erstmeldung binnen 24 Stunden, die DSGVO bei meldepflichtigen Datenschutzverletzungen eine Meldung möglichst binnen 72 Stunden. Melden kann nur, wer einen Vorfall erkennt.

Überwachungsumfang

Was das Managed SOC überwacht

Welche Systeme und Datenquellen angebunden werden, legen wir in der Beratung gemeinsam fest. Typische Bausteine sind:

  • Endpoints & Server

    Laptops, Desktop-PCs und Server, auf denen ein Agent verdächtiges Verhalten erkennt – etwa das Auslesen von Passwörtern aus dem Arbeitsspeicher.

  • Identitäten & Anmeldungen

    Benutzerkonten in Verzeichnis- und Identitätsdiensten – ungewöhnliche Anmeldungen, unbekannte Adressen oder plötzlich erweiterte Rechte.

  • Cloud-Dienste

    Ereignisse aus Cloud- und SaaS-Umgebungen, etwa verdächtige Anmeldungen, geänderte Berechtigungen oder ungewöhnliche Datenzugriffe.

  • E-Mail

    Phishing-Mails sind ein häufiger Einstieg. Verknüpft mit Ereignissen auf Endgeräten und in Cloud-Diensten zeigt sich, was zum selben Angriff gehört.

  • Netzwerk

    Ereignisse von Firewalls, VPN-Zugängen und Netzwerksensoren – dort, wo sich Angreifer zwischen Systemen bewegen.

  • Logs & Telemetrie

    Protokolldaten aus Servern, Anwendungen und Sicherheitslösungen – zentral gesammelt, vereinheitlicht und gemeinsam ausgewertet.

  • Anbindung an Ihre Prozesse

    Alarme und Befunde fließen in Ihre Patch-, Ticket- und Incident-Prozesse, damit aus einer Meldung eine klare Aufgabe wird.

  • Alarmierung & Zuständigkeiten

    Wer wird informiert, wer darf entscheiden – auch nachts und am Wochenende? Wer bei Ihnen Alarme bearbeitet, klären wir bereits in der Beratung; Ansprechpersonen und Befugnisse sollten vor dem Start schriftlich feststehen.

Betriebsmodelle

Welches Modell zu Ihrem Team passt

  • Rund um die Uhr

    Managed Detection & Response

    Das SOC eines spezialisierten Partners überwacht Ihre Umgebung rund um die Uhr und entlastet Ihr Team – ohne eigenes SOC mit Schichtbetrieb.

    • Bewertung von Alarmen rund um die Uhr
    • Untersuchung und Eindämmung von Vorfällen
    • Einführung und Betrieb begleitet durch Rootsektor
  • Eigenbetrieb

    Erkennung im eigenen Team

    Sie betreiben die Angriffserkennung selbst und bearbeiten Alarme in Ihrem Team. Im Ernstfall unterstützt Sie unser Team für Incident Response & Forensik – remote oder vor Ort.

    • Logs und Telemetrie zentral auswerten
    • Wiederkehrende Reaktionen automatisieren
    • Einführung und Feinjustierung mit Rootsektor
  • Praxistest

    Erkennung prüfen und schärfen

    Ob Managed SOC oder Eigenbetrieb – ob die Erkennung einen echten Angriff bemerkt, zeigt erst der Praxistest.

    • Erkennungsprüfung im Penetrationstest
    • Red Teaming & APT-Simulation unter Realbedingungen
    • Purple Teaming als Variante bzw. Ergänzung des Red Teamings

Ablauf

In fünf Schritten zum Managed SOC

Von der ersten Bedarfsklärung bis zum laufenden Betrieb – klar strukturiert wie alle unsere Security Services und mit einer festen Ansprechperson bei Rootsektor.

  1. 01

    Beratung & Anforderungen

    Wir klären Ziele, Umgebungen, vorhandene Werkzeuge und wer bei Ihnen Alarme bearbeitet – ebenso Anforderungen, etwa aus ISO/IEC 27001 oder NIS2. Auf Wunsch unterzeichnen wir vorab eine Vertraulichkeitsvereinbarung.

  2. 02

    Individuelles Angebot

    Gemeinsam mit unserem MDR-Partner erstellen wir ein konkretes Angebot. Maßgeblich sind vor allem Art und Zahl der Assets sowie die gewünschten Anwendungsfälle.

  3. 03

    Demo & Testphase

    Vor der Entscheidung sehen Sie den Dienst in einer Produktdemo. Auf Wunsch folgt eine Testphase oder ein Proof of Concept, sofern vom Anbieter angeboten – mit vorab festgelegten Erfolgskriterien.

  4. 04

    Einführung & Integration

    Wir begleiten das Ausrollen der Agents, die Anbindung der Logquellen sowie die Einrichtung von Dashboards und Berichten und binden Alarme in Ihre Prozesse ein.

  5. 05

    Betrieb & Optimierung

    Wir werten die ersten Ergebnisse mit Ihrem Team aus, reduzieren Fehlalarme und schärfen die Erkennung nach – auf Wunsch geprüft durch regelmäßige Penetrationstests oder ein Red Teaming.

Ihre Vorteile

Warum Rootsektor für Ihr Managed SOC

  • Angreiferperspektive

    Als Penetrationstester wenden wir Angriffstechniken selbst an und wissen, welche Spuren sie hinterlassen. Dieses Wissen fließt in Umfang und Erkennung ein.

  • Erkennung im Praxistest

    Auf Wunsch prüfen wir mit Penetrationstests, Red Teaming oder Purple Teaming, ob die Erkennung einen realistischen Angriff bemerkt – herstellerunabhängig und mit offen benannten Lücken.

  • Feste Ansprechperson

    Von der ersten Bedarfsklärung über die Einführung bis in den Betrieb haben Sie bei Rootsektor eine feste Ansprechperson.

  • Hilfe im Ernstfall

    Bei einem Sicherheitsvorfall unterstützt Sie unser Team für Incident Response & Forensik remote und vor Ort – außerhalb der Geschäftszeiten über die 24/7-Notfall-Hotline unter +49 2932 465265-0.

MANAGED SOC & MDR · ERKENNUNG · MASSNAHMEN

Transparenz

Transparenz im Betrieb – und Nachweise aus dem Praxistest

Bei der Einführung richten wir mit Ihnen Dashboards und Berichte ein. Die ersten Ergebnisse werten wir gemeinsam mit Ihrem Team aus; regelmäßige Auswertungen im laufenden Betrieb vereinbaren wir individuell. Prüfen wir die Erkennung im Penetrationstest, sehen Sie, ob SIEM, EDR oder SOC unsere Aktivitäten bemerkt haben; nach einem Red Teaming zeigt Ihnen der Bericht, welche Angriffsschritte erkannt, gemeldet und gestoppt wurden – und welche unbemerkt blieben.

  • Dashboards und Berichte, eingerichtet bei der Einführung
  • Gemeinsame Auswertung der ersten Ergebnisse
  • Weniger Fehlalarme durch nachgeschärfte Erkennungsregeln
  • Regelmäßige Auswertungen nach individueller Vereinbarung
  • Bericht aus Pentest oder Red Teaming mit erkannten und unbemerkten Angriffsschritten
  • Konkrete Maßnahmenempfehlungen gegen Erkennungslücken

Angriffe erkennen, bevor sie zur Krise werden

Schildern Sie uns Ihre Umgebung und Ihre Ziele – gemeinsam mit unserem MDR-Partner erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot. Das Erstgespräch ist unverbindlich.

FAQ

Häufige Fragen zu Managed SOC & MDR

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an: +49 2932 465265-0 oder schreiben Sie an info@rootsektor.de.

Was ist der Unterschied zwischen einem Managed SOC und MDR?

Ein Managed SOC ist allgemein ein Security Operations Center als Dienstleistung: Ein externes Team überwacht Ihre IT, bewertet Warnmeldungen und reagiert auf Vorfälle. MDR betont die Reaktion – neben der Erkennung werden Vorfälle untersucht und eingedämmt. Beide Begriffe werden oft ähnlich verwendet; entscheidend ist, welche Leistungen und Befugnisse vereinbart sind.

Wer überwacht unsere IT – Rootsektor oder ein Partner?

Ein Partner – und das sagen wir offen. Die Überwachung rund um die Uhr übernimmt das SOC unseres spezialisierten MDR-Partners; technischen Herstellersupport leistet der Anbieter im Rahmen Ihres Vertrags. Wir beraten Sie, erstellen das Angebot gemeinsam mit dem Anbieter und begleiten Einführung und Betrieb. Weitere Unterstützung im laufenden Betrieb, etwa regelmäßige Auswertungen, vereinbaren wir individuell.

Welche Systeme werden angebunden?

Das hängt von Ihrer Umgebung und Ihren Zielen ab – typisch sind Endpoints und Server, Verzeichnis- und Identitätsdienste, Cloud-Dienste, E-Mail sowie Firewalls und VPN-Zugänge. In der Beratung klären wir, welche Datenquellen nötig sind und wo blinde Flecken bleiben.

Was passiert bei einem Sicherheitsvorfall?

Erkennt das SOC einen Angriff, bewerten die Analystinnen und Analysten den Alarm, untersuchen den Vorfall und dämmen ihn ein. Welche Maßnahmen das SOC selbst ergreifen darf – etwa Geräte isolieren oder Konten sperren –, sollte vorab schriftlich festgelegt sein. Bei Bedarf unterstützt Sie unsere IT-Notfall & Soforthilfe remote und vor Ort; bei einem akuten Vorfall nutzen Sie Notfall melden oder außerhalb der Geschäftszeiten unsere 24/7-Notfall-Hotline.

Ersetzt ein Managed SOC einen Penetrationstest?

Nein. Ein Managed SOC erkennt verdächtiges Verhalten kontinuierlich im laufenden Betrieb. Ein Penetrationstest geht manuell in die Tiefe, verknüpft Schwachstellen zu Angriffswegen und zeigt, was ein Angreifer tatsächlich erreichen kann. Ob die Erkennung einen echten Angriff bemerkt, zeigt erst der Praxistest – beides ergänzt sich. Den Prüfumfang beschreiben Sie direkt über unser Pentest-Angebot.

Wie entsteht das Angebot – und können wir vorab testen?

Nach einem unverbindlichen Erstgespräch erstellen wir gemeinsam mit unserem MDR-Partner ein individuelles Angebot, vor allem nach Art und Zahl der Assets und den gewünschten Anwendungsfällen. Vorab sehen Sie den Dienst in einer Produktdemo; eine Testphase oder ein Proof of Concept ist auf Wunsch möglich, sofern der Anbieter sie anbietet – mit vorab gemeinsam festgelegten Erfolgskriterien.

Wo werden unsere Daten verarbeitet?

Wie Daten beim Managed Service verarbeitet werden, klären wir vor dem Angebot mit dem Anbieter. Weil Protokolle personenbezogene Daten enthalten können, sollten Datenschutz und – falls vorhanden – der Betriebsrat früh eingebunden und die Aufbewahrungsdauer festgelegt werden.

Wir haben bereits ein SIEM, EDR oder einen SOC-Dienstleister – können Sie helfen?

Ja. Unabhängig von Ihrer Lösung prüfen wir auf Wunsch im Penetrationstest, ob SIEM, EDR oder SOC unsere Aktivitäten bemerken. Red Teaming & APT-Simulation zeigt unter Realbedingungen, wie Erkennung und Reaktion zusammenspielen; im Purple Teaming – als Variante bzw. Ergänzung des Red Teamings – schärfen wir Erkennungsregeln gemeinsam mit Ihrem Blue Team oder SOC-Dienstleister nach.

Lassen Sie uns über Ihre Angriffserkennung sprechen

Beschreiben Sie uns kurz Ihre Umgebung, welche Systeme überwacht werden sollen und wer heute Alarme bearbeitet. Wir melden uns für ein unverbindliches Erstgespräch und erstellen Ihnen gemeinsam mit unserem MDR-Partner ein individuelles Angebot.

Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.

Für Rückfragen oder einen Rückruf

Wir melden uns dazu bei Ihnen und unterzeichnen die Vertraulichkeitsvereinbarung auf Wunsch vor dem ersten Gespräch – gern auch auf Basis Ihrer eigenen Vorlage.

Wir verwenden Ihre Angaben ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Bitte senden Sie uns über dieses Formular keine Passwörter oder Zugangsdaten.