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Branchen

IT-Sicherheit für Kommunen, Behörden und Bildung

Verwaltung und Lehre handlungsfähig halten

Verwaltungen, Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen verarbeiten Daten von Bürgerinnen und Bürgern, Lernenden und Beschäftigten – und müssen zugleich offen und erreichbar bleiben. Ein Penetrationstest von Rootsektor macht die IT-Sicherheit von Kommunen, Behörden und Hochschulen messbar: Er zeigt, wo Angreifer eindringen könnten, und liefert priorisierte Maßnahmen, die zu Ihren Ressourcen passen.

  • Festpreis nach Scoping
  • Kostenloser Retest
  • Angebot in 24 h

Herausforderungen

IT-Sicherheit für Kommunen und Bildung: die Herausforderungen

  • Herausforderung 1

    Offene, heterogene IT-Landschaften

    Fachverfahren, Bürgerportale, E-Akte sowie Schul-, Gäste- und Forschungsnetze werden von eigener IT, kommunalen IT-Dienstleistern, Schulträgern und Rechenzentren betrieben. Unklare Zuständigkeiten und flache Netze erleichtern es Angreifern, sich vom ersten kompromittierten Konto bis zu sensiblen Verfahren vorzuarbeiten.

  • Herausforderung 2

    Sensible Daten vieler Menschen

    Melde-, Sozial-, Steuer- und Personaldaten, Schülerakten, Prüfungsergebnisse und Forschungsdaten sind für Erpressung, Identitätsdiebstahl und Spionage gleichermaßen interessant. Forschungseinrichtungen geraten dabei auch ins Visier staatlich gesteuerter Gruppen.

  • Herausforderung 3

    Ransomware und Phishing

    Angriffe auf Kommunalverwaltungen, kommunale IT-Dienstleister und Hochschulen haben gezeigt, wie lange Bürgerdienste, Lehre und Prüfungen ausfallen können. Der Einstieg gelingt häufig über Phishing, gestohlene Zugangsdaten oder ungepatchte, aus dem Internet erreichbare Systeme.

Wie widerstandsfähig ist Ihre Verwaltung?

Wir besprechen, welche Verfahren und Zugänge bei Ihnen das größte Risiko tragen. Unser Festpreisangebot nach dem Scoping erleichtert Haushaltsplanung und Vergabe.

Beratung vereinbaren

Vorteile

Vorteile von Penetrationstests für Behörden, Kommunen und Bildung

Knappe Budgets und wenig Personal verlangen klare Prioritäten. Ein Pentest zeigt, welche Schwachstellen tatsächlich ausnutzbar sind – und wo Ihre Mittel die größte Wirkung entfalten.

  • Ausnutzbare Schwachstellen erkennen

    Vom Bürgerportal bis zum Schulnetz zeigen wir, über welche Lücken ein Angreifer eindringen und wie weit er kommen würde.

  • Personenbezogene Daten schützen

    Melderegister, Personalakten, Schülerdaten, Forschungsergebnisse – wir zeigen, welche dieser Bestände ein Angreifer erreichen würde und wo Zugriffsrechte, Verschlüsselung oder Protokollierung nachgebessert werden sollten.

  • Handlungsfähigkeit sichern

    Ransomware braucht einen Weg zu zentralen Systemen und Backups. Schließen Sie diese Wege, sinkt das Risiko, dass Bürgerdienste, Unterricht oder Prüfungen tage- oder wochenlang ausfallen.

  • Nachweise für Leitung und Gremien

    Bericht und Prüfbescheinigung geben Verwaltungsleitung, Informationssicherheits- und Datenschutzbeauftragten, Rechnungsprüfung und Fördermittelgebern eine belastbare Grundlage.

Leistungen

Unsere Leistungen für Verwaltung, Schulen und Hochschulen

  • Webanwendungen

    Bürger- und Serviceportale, Online-Anträge, Lernplattformen wie Moodle oder ILIAS sowie Bewerbungs- und Campus-Management-Systeme.

  • Netzwerk & Infrastruktur

    Verwaltungs-, Schul-, Gäste- und Forschungsnetze, die Trennung von pädagogischem Netz und Verwaltungsnetz sowie VPN- und Fernzugänge.

  • Active-Directory-Analyse

    Die zentrale Benutzerverwaltung ist ein bevorzugtes Ziel von Ransomware-Gruppen. Wir decken Rechteketten und Fehlkonfigurationen auf, bevor sie ausgenutzt werden.

  • Microsoft 365 & Azure Review

    Microsoft 365 in Verwaltung und Schule – MFA, Conditional Access, Freigaben, Gastzugänge und datenschutzrelevante Einstellungen.

  • Security Awareness & Phishing-Simulation

    Phishing-Simulationen und Schulungen für Verwaltungsbeschäftigte, Lehrkräfte und Hochschulpersonal – abgestimmt mit Personalrat und Datenschutz.

  • Schwachstellenanalyse

    Regelmäßige Schwachstellenscans Ihrer Systeme – auf Wunsch mit der Open-Source-basierten Lösung unseres deutschen Partners Greenbone.

Regulatorik & Standards

IT-Grundschutz, OZG und Datenschutz

Für öffentliche Stellen gelten je nach Ebene und Bundesland unterschiedliche Vorgaben. Gemeinsam ist ihnen der Anspruch, Sicherheitsmaßnahmen nach dem Stand der Technik umzusetzen und regelmäßig zu überprüfen.

  • Methodik

    BSI IT-Grundschutz

    Viele Verwaltungen und Hochschulen arbeiten mit den BSI-Standards 200-1 bis 200-3 und dem IT-Grundschutz-Kompendium. Für Kommunen bietet das BSI mit dem IT-Grundschutz-Profil „Basis-Absicherung Kommunalverwaltung“ und dem „Weg in die Basis-Absicherung“ (WiBA) einen pragmatischen Einstieg.

    • Prüfung, ob umgesetzte Maßnahmen wirksam sind
    • Erkenntnisse für Sicherheitskonzept und Revision
    • Vorgehen in Anlehnung an das BSI-Durchführungskonzept für Penetrationstests
  • Rechtsrahmen

    OZG & NIS2

    Online-Dienste nach dem Onlinezugangsgesetz sind direkt aus dem Internet erreichbar und verarbeiten Antragsdaten; für IT-Komponenten im Portalverbund konkretisiert die IT-Sicherheitsverordnung Portalverbund die Anforderungen auf Basis des IT-Grundschutzes. Unter NIS2 fällt in Deutschland vor allem die Bundesverwaltung – ob und wie Landes- und Kommunalverwaltungen einbezogen werden, regeln die Länder. Kommunale Unternehmen wie Stadtwerke können dagegen unmittelbar unter NIS2 fallen.

    • Sicherheitstests für Portale und Antragsstrecken
    • Belege für NIS2-pflichtige Einrichtungen
  • Datenschutz

    DSGVO & Landesrecht

    Neben der DSGVO gelten für Landes- und Kommunalbehörden die Landesdatenschutzgesetze, für Schulen zusätzlich das Schulrecht des jeweiligen Landes. Art. 32 DSGVO verlangt geeignete technische und organisatorische Maßnahmen und ein Verfahren zur regelmäßigen Überprüfung ihrer Wirksamkeit.

    • Beleg für die Wirksamkeitsprüfung nach Art. 32
    • Dokumentation für Datenschutzbeauftragte

So läuft ein Penetrationstest für öffentliche Einrichtungen ab

Wir berücksichtigen Zuständigkeiten, Mitbestimmung und Vergabe von Anfang an – damit der Test nicht an Formalien scheitert. Die Methodik selbst ist in allen Branchen dieselbe.

Erstgespräch & Bedarfsklärung

Wir klären Ziele, Systeme und Zuständigkeiten – eigene IT, kommunaler IT-Dienstleister, Schulträger oder Hochschulrechenzentrum.

Scoping & Freigaben

Abstimmung mit Leitung, Informationssicherheits- und Datenschutzbeauftragten, beteiligten Dienstleistern und – bei Phishing-Simulationen – dem Personalrat.

Festpreisangebot

Innerhalb von 24 Stunden (werktags) nach dem Scoping erhalten Sie ein Festpreisangebot mit klar beschriebenem Prüfumfang – eine solide Grundlage für Haushalt und Vergabe.

Durchführung

Tests in Anlehnung an das BSI-Durchführungskonzept und die OWASP-Leitfäden, terminiert außerhalb kritischer Phasen Ihres Hauses.

Bericht & Abschlussbesprechung

Management Summary für Leitung und Gremien, technischer Teil für Ihre IT und priorisierte Maßnahmenempfehlungen – auf Wunsch stellen wir die Ergebnisse in einer Abschlussbesprechung vor.

Retest & Prüfbescheinigung

Nach der Behebung prüfen wir kostenlos nach und stellen Ihnen eine Prüfbescheinigung aus.

FAQ

Häufige Fragen zu Penetrationstests im öffentlichen Sektor

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an: +49 2932 465265-0 oder schreiben Sie an info@rootsektor.de.

Können Sie im Rahmen einer öffentlichen Vergabe anbieten?

Ja. Nach dem Scoping erhalten Sie ein Festpreisangebot mit klar beschriebenem Prüfumfang, Methodik und Leistungen. Das erleichtert Preisanfragen, Ausschreibungen und die Haushaltsplanung.

Wer muss einem Penetrationstest zustimmen?

Freigeben müssen in der Regel die Leitung der Behörde oder Einrichtung – bei Schulen gemeinsam mit dem Schulträger – sowie IT-Dienstleister, soweit sie betroffene Systeme betreiben. Informationssicherheits- und Datenschutzbeauftragte sollten Sie frühzeitig einbinden; bei Phishing-Simulationen und Social-Engineering-Tests ist meist auch der Personalrat zu beteiligen. Wir unterstützen Sie mit einer klaren Beschreibung von Umfang und Methoden.

Unsere IT betreibt ein kommunaler IT-Dienstleister – geht das trotzdem?

Ja. Für Systeme, die der Dienstleister betreibt, benötigen wir dessen Freigabe; die Abstimmung übernehmen wir gern direkt. Häufig konzentriert sich der Test auf Ihre eigenen Komponenten – Arbeitsplätze, lokale Netze, Schulnetze, Webanwendungen – und auf die Schnittstellen zum Dienstleister.

Stört der Test Bürgerdienste oder den Unterricht?

Den Zeitplan legen wir gemeinsam fest und sparen sensible Phasen aus – etwa Wahlen, Prüfungszeiträume, Zeugniskonferenzen oder den Semesterstart. Tests, die Systeme spürbar belasten könnten, führen wir nur nach ausdrücklicher Freigabe durch, auf Wunsch außerhalb der Öffnungs- und Unterrichtszeiten.

Testen Sie auch Schulnetze und pädagogische Netze?

Ja. Wir prüfen insbesondere die Trennung zwischen pädagogischem Netz und Verwaltungsnetz, WLAN-Zugänge, die Verwaltung mobiler Endgeräte und die Konten von Lehrkräften und Lernenden. Auf personenbezogene Daten von Schülerinnen und Schülern greifen wir nur zu, wenn es für den Nachweis zwingend erforderlich ist.

Ersetzt der Pentest eine IT-Grundschutz-Prüfung?

Nein. Ein Penetrationstest prüft gezielt, ob technische Maßnahmen einem realistischen Angriff standhalten; eine IT-Grundschutz-Prüfung bewertet das gesamte Informationssicherheitsmanagement. Beides ergänzt sich – die Ergebnisse des Pentests fließen in Sicherheitskonzept, Revision und Risikobewertung ein.

Sprechen Sie mit uns über Ihre Einrichtung

Ob Rathaus, Kreisverwaltung, Schulträger oder Hochschule: Schildern Sie uns Ihre Ausgangslage. Wir schlagen Ihnen einen Prüfumfang vor, der zu Ihren Risiken, Zuständigkeiten und Ihrem Budget passt.

Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.

Für Rückfragen oder einen Rückruf

Wir melden uns dazu bei Ihnen und unterzeichnen die Vertraulichkeitsvereinbarung auf Wunsch vor dem ersten Gespräch – gern auch auf Basis Ihrer eigenen Vorlage.

Wir verwenden Ihre Angaben ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Bitte senden Sie uns über dieses Formular keine Passwörter oder Zugangsdaten.