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Security Services

OSINT-Analyse für Unternehmen

Sehen Sie Ihr Unternehmen mit den Augen eines Angreifers

Jeder gezielte Angriff beginnt mit Recherche. Unsere OSINT-Analyse zeigt, was Kriminelle aus öffentlichen Quellen über Ihr Unternehmen, Ihre Systeme und Ihre Mitarbeitenden erfahren können – und wie Sie diesen digitalen Fußabdruck gezielt verkleinern.

  • Festpreis nach Scoping
  • Angebot in 24 h
  • Nur öffentliche Quellen

Definition

Was ist eine OSINT-Analyse?

OSINT steht für Open Source Intelligence – die systematische Sammlung und Auswertung frei zugänglicher Informationen. Bei einer OSINT-Analyse – auch OSINT Assessment genannt – wenden wir die Methoden an, mit denen Angreifer ihre Ziele auskundschaften, allerdings in Ihrem Auftrag und mit einem klaren Ergebnis: einem Lagebild Ihres digitalen Fußabdrucks.

Die Quellen sind vielfältig: Ihre Website, Handelsregister, Stellenanzeigen, Karrierenetzwerke, soziale Medien, Code-Plattformen, DNS- und Zertifikatsdaten, Suchmaschinen, öffentliche Dokumente und bekannte Datenlecks. Einzeln wirken die Funde harmlos. Kombiniert ergeben sie oft einen Angriffsplan – etwa wenn Organigramm, E-Mail-Format und die in einer Stellenanzeige genannte Software zusammen eine überzeugende Spear-Phishing-Kampagne ermöglichen.

Die Ergebnisse nutzen Sie doppelt: Zum einen bewerten Sie Ihr Social-Engineering-Risiko – welche Personen sind besonders exponiert, welche Legenden wären glaubwürdig? Zum anderen verkleinern Sie Ihre technische Angriffsfläche, indem Sie vergessene Subdomains, Testsysteme und Schatten-IT aufspüren und abschalten. Eine OSINT-Analyse ist außerdem eine sinnvolle Vorbereitung für Penetrationstests und Red-Teaming-Übungen.

Dabei bewegen wir uns in klaren Grenzen: Wir werten ausschließlich frei zugängliche Quellen aus, melden uns nicht mit gefundenen Zugangsdaten an und umgehen keine Zugangsbeschränkungen. Personenbezogene Daten verarbeiten wir nach den Grundsätzen der DSGVO – zweckgebunden, auf das Nötige beschränkt und nur so lange wie vereinbart.

Unser Vorgehen

So entsteht Ihr OSINT-Lagebild

Wir starten mit dem, was Sie uns nennen – Firmennamen, Marken, Domains, Standorte und Schlüsselpersonen – und erweitern das Bild Schritt für Schritt, wie es ein Angreifer tun würde: über Zertifikatsdaten zu vergessenen Subdomains, über Stellenanzeigen zu eingesetzter Software, über Karrierenetzwerke zu Namen, Rollen und E-Mail-Formaten.

Die Recherche bleibt passiv: Wir greifen Ihre Systeme nicht an, rufen öffentliche Dienste nur so auf, wie es jede Besucherin und jeder Besucher könnte, und kontaktieren niemanden. Automatisierte Werkzeuge liefern dabei viele Fehltreffer – deshalb prüfen wir jeden Treffer von Hand: Gehört die Subdomain tatsächlich zu Ihnen, und gibt es das Konto aus dem Datenleck überhaupt noch? Aus den bestätigten Funden leiten wir anschließend realistische Angriffspfade ab – vom Phishing-Szenario bis zum Einstieg über ein vergessenes Testsystem.

OSINT-Analyse besprechen
Einzelne Informationen sind harmlos – erst ihre Kombination macht sie gefährlich.

Typische Funde

Was eine OSINT-Analyse häufig aufdeckt

Geleakte Zugangsdaten

Firmen-E-Mail-Adressen samt Passwörtern aus Datenlecks bei Drittanbietern – gefährlich, wenn Passwörter mehrfach genutzt werden oder MFA fehlt.

Vergessene Subdomains & Schatten-IT

Alte Testsysteme, Staging-Umgebungen, Admin-Oberflächen oder Cloud-Dienste, die Fachabteilungen ohne die IT eingerichtet haben.

Metadaten in Dokumenten

PDFs und Office-Dateien auf Ihrer Website verraten häufig Benutzernamen, Softwareversionen, interne Dateipfade oder Servernamen.

Exponierte Beschäftigtendaten

Namen, Rollen, Durchwahlen und Zuständigkeiten aus Karrierenetzwerken und Team-Seiten – das Rohmaterial für Spear-Phishing und CEO-Fraud.

Auskunftsfreudige Stellenanzeigen

Ausschreibungen nennen eingesetzte Firewalls, ERP-Systeme und Cloud-Plattformen – manchmal sogar mit Versionsständen.

Fotos mit Nebenwirkungen

Bilder aus Büro und Produktion in sozialen Medien zeigen Zutrittskarten, Whiteboards, Bildschirminhalte oder Gebäudezugänge.

Zugangsschlüssel in öffentlichem Code

Ein versehentlich öffentliches Repository oder ein Eintrag auf einem Paste-Dienst genügt, und API-Schlüssel oder Cloud-Zugangsdaten liegen offen – oft sogar noch, nachdem die betroffene Datei gelöscht wurde, denn die Versionshistorie bewahrt sie auf.

Fälschbare Absender & Typosquatting

Lückenhafte SPF-, DKIM- und DMARC-Einträge sowie verwechselbare Domains erleichtern Phishing im Namen Ihres Unternehmens.

Prüfumfang

Was wir in der OSINT-Analyse untersuchen

Wir kombinieren technische Aufklärung mit der Recherche zu Organisation und Personen – immer beschränkt auf frei zugängliche Quellen.

Varianten

Die passende OSINT-Analyse für Ihr Ziel

  • Infrastruktur

    Technische Angriffsfläche

    Fokus auf Domains, Subdomains, exponierte Dienste, Zertifikate und Schatten-IT.

    • Sinnvoll vor einem externen Pentest
    • Abgleich mit Ihrem Asset-Inventar
    • Grundlage für Härtung und Abschaltung
  • Social Engineering

    Menschliche Angriffsfläche

    Fokus auf Beschäftigte, Organisation, Datenlecks und Kommunikationswege.

    • Bewertung des Phishing- und Vishing-Risikos
    • Ansatzpunkte für gezielte Awareness-Maßnahmen
    • Basis für realistische SE-Szenarien
  • Kombiniert

    Vollständiges Lagebild

    Technische und menschliche Perspektive, verknüpft zu konkreten Angriffspfaden.

    • Korrelation aller Funde zu Angriffsketten
    • Priorisierte Maßnahmenliste
    • Optional als Auftakt für Red Teaming

Ablauf

In fünf Schritten zur OSINT-Analyse

Klare Grenzen, verifizierte Funde und ein Ergebnis, mit dem Sie sofort arbeiten können – so, wie Sie es von allen unseren Security Services erwarten dürfen.

  1. 01

    Scoping & Rahmen

    Gemeinsam bestimmen wir, welche Firmen, Marken und Domains betrachtet werden, welche Personengruppen einbezogen sind und was tabu bleibt, etwa private Profile. Nach dem Scoping erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden (werktags) ein Festpreisangebot.

  2. 02

    Recherche

    Wir werten aus, was jeder finden kann – vom Handelsregister und Impressum über Zertifikats- und DNS-Daten sowie Webarchive bis zu Karrierenetzwerken, Code-Plattformen und veröffentlichten Datenlecks.

  3. 03

    Verifizierung & Bewertung

    Jeden Treffer bestätigen wir von Hand und bewerten, wie leicht er sich ausnutzen ließe und welcher Schaden daraus entstehen könnte.

  4. 04

    Korrelation

    Wir setzen die Einzelfunde wie Puzzleteile zusammen und zeigen, welche Kombinationen einem Angreifer tatsächlich den Weg ins Unternehmen ebnen würden.

  5. 05

    Bericht & Bereinigung

    Sie erhalten ein Lagebild mit priorisierten Empfehlungen. Auf Wunsch besprechen wir die Ergebnisse gemeinsam und unterstützen Sie beim Entfernen und Einschränken exponierter Informationen.

Ihre Vorteile

Warum Rootsektor für Ihre OSINT-Analyse?

  • Die Perspektive des Angreifers

    Unser Pentest-Team recherchiert wie echte Angreifer – und weiß aus der Praxis, welche Informationen sich tatsächlich ausnutzen lassen.

  • Klare rechtliche und ethische Grenzen

    Nur frei zugängliche Quellen, keine Nutzung gefundener Zugangsdaten und eine datensparsame Verarbeitung nach den Grundsätzen der DSGVO.

  • Verifiziert statt Datenflut

    Keine ungefilterten Tool-Exporte, sondern geprüfte Funde mit Risikobewertung und konkreten Handlungsempfehlungen.

  • Direkt anschlussfähig

    Die Ergebnisse fließen nahtlos in Pentests, Social-Engineering-Tests, Awareness-Schulungen oder unser Darknet-Monitoring ein.

OSINT-LAGEBILD · DIGITALER FUSSABDRUCK

Ergebnisbericht

Ihr OSINT-Lagebild – verständlich und priorisiert

Der Bericht zeigt, was über Ihr Unternehmen öffentlich auffindbar ist, wie Angreifer diese Informationen nutzen könnten und was Sie dagegen tun können – verständlich für das Management, mit handfesten Fakten für Ihre IT. Personenbezogene Funde stellen wir so datensparsam wie möglich dar: Passwörter nur maskiert, Beschäftigte nach Rolle statt Namen, wo das für die Bewertung genügt.

  • Management Summary mit Gesamtbewertung Ihrer Exposition
  • Übersicht aller gefundenen Domains, Subdomains und Dienste
  • Verifizierte Funde mit Quelle, Zeitpunkt und Risikobewertung
  • Beschreibung realistischer Angriffspfade
  • Priorisierte Maßnahmen: entfernen, einschränken, überwachen
  • Empfehlungen für Social-Media- und Veröffentlichungsrichtlinien

Machen Sie unbekannte Angriffsfläche sichtbar

Mit einer OSINT-Analyse sehen Sie, was Angreifer über Sie herausfinden können – bevor sie es nutzen. Wir beraten Sie unverbindlich und erstellen nach dem Scoping werktags innerhalb von 24 Stunden ein Festpreisangebot.

FAQ

Häufige Fragen zur OSINT-Analyse

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an: +49 2932 465265-0 oder schreiben Sie an info@rootsektor.de.

Ist eine OSINT-Analyse legal?

Ja, wenn sie sauber abgegrenzt ist. Wir werten ausschließlich frei zugängliche Informationen aus, handeln nur in Ihrem Auftrag, melden uns nicht mit gefundenen Zugangsdaten an und umgehen keine Zugangsbeschränkungen. Ebenso wenig treten wir unter falscher Identität mit Ihren Beschäftigten in Kontakt. Weil auch öffentlich zugängliche personenbezogene Daten unter die DSGVO fallen, legen wir Zweck und Umfang vorab fest und verarbeiten nur, was für die Risikobewertung nötig ist.

Was unterscheidet die OSINT-Analyse vom Darknet-Monitoring?

Die OSINT-Analyse ist eine Momentaufnahme Ihres gesamten digitalen Fußabdrucks – Technik, Organisation und Menschen. Unser Darknet-Monitoring überwacht dagegen fortlaufend und automatisiert mit eigenen Anwendungen, ob Ihre Daten im Darknet auftauchen, und benachrichtigt Sie bei Funden; danach unterstützen wir Sie individuell bei den Gegenmaßnahmen. Beides ergänzt sich sinnvoll.

Ist eine OSINT-Analyse dasselbe wie ein Schwachstellenscan?

Nein. Die OSINT-Analyse bleibt passiv und greift Ihre Systeme nicht an. Aktive Scans und Angriffsversuche gehören zur Schwachstellenanalyse oder zum Penetrationstest. Häufig dient die OSINT-Analyse als erster Schritt, um den Prüfumfang für diese Tests sauber festzulegen.

Werden auch private Social-Media-Profile untersucht?

Nur soweit es für das Unternehmensrisiko relevant ist und vorab vereinbart wurde. Wir konzentrieren uns auf berufliche Profile und öffentliche Inhalte mit Unternehmensbezug, nicht auf das Privatleben einzelner Personen. Die Grenzen legen wir im Scoping gemeinsam fest.

Sollten wir Betriebsrat und Belegschaft informieren?

Da auch personenbezogene Daten von Beschäftigten betrachtet werden, empfehlen wir, Betriebs- oder Personalrat und Datenschutzbeauftragte vorab einzubinden. Ihre Mitarbeitenden bemerken von der Recherche nichts, denn niemand wird kontaktiert. Ob und in welcher Form die Belegschaft informiert wird, klären Sie am besten gemeinsam mit diesen Stellen – gern unterstützen wir Sie bei der Kommunikation.

Was passiert mit den gefundenen Daten?

Wir behandeln alle Funde vertraulich und nutzen sie ausschließlich für Ihren Auftrag. Aufbewahrung und Löschung der Rohdaten legen wir vorab gemeinsam fest. Im Bericht erscheinen Passwörter nur maskiert und Personen, wo möglich, nur mit ihrer Rolle.

Was können wir gegen die gefundenen Informationen tun?

Vieles lässt sich direkt beheben: Testsysteme abschalten, Metadaten entfernen, Passwörter zurücksetzen und MFA erzwingen, DMARC verschärfen und Team-Seiten anpassen. Bei Inhalten auf fremden Plattformen helfen Löschanfragen; Betroffene können sich bei personenbezogenen Daten auf ihr Recht auf Löschung nach Art. 17 DSGVO berufen. Risiken durch Informationen, die sich nicht entfernen lassen, begegnen Sie mit Awareness-Schulungen und Monitoring.

Wie oft sollte eine OSINT-Analyse stattfinden?

Ihr digitaler Fußabdruck verändert sich ständig – durch neue Beschäftigte, Projekte, Cloud-Dienste und Veröffentlichungen. Wir empfehlen eine Wiederholung etwa jährlich sowie anlassbezogen, zum Beispiel vor einem externen Pentest, nach Fusionen oder Umfirmierungen und nach größeren Cloud-Migrationen.

Lassen Sie uns über Ihre OSINT-Analyse sprechen

Nennen Sie uns Unternehmen, Marken und Domains, die betrachtet werden sollen. Wir schlagen Ihnen den passenden Umfang vor und erstellen nach dem Scoping ein Festpreisangebot.

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Für Rückfragen oder einen Rückruf

Wir melden uns dazu bei Ihnen und unterzeichnen die Vertraulichkeitsvereinbarung auf Wunsch vor dem ersten Gespräch – gern auch auf Basis Ihrer eigenen Vorlage.

Wir verwenden Ihre Angaben ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Bitte senden Sie uns über dieses Formular keine Passwörter oder Zugangsdaten.