Bei einem Netzwerk-Penetrationstest – oft auch Infrastruktur-Pentest genannt – greifen wir Ihre IT-Infrastruktur in Ihrem Auftrag gezielt an: Server, Clients, Netzwerkdienste, Firewalls und Verzeichnisdienste. Der Test endet nicht bei einer Liste theoretischer Lücken – wir weisen nach, welche Schwachstellen sich tatsächlich ausnutzen lassen und wohin sie einen Angreifer führen.
Dabei unterscheiden wir zwei Ausgangslagen. Von außen zählt alles, was aus dem Internet erreichbar ist – VPN-Gateways, Mail- und Webserver, Remote-Zugänge, aber auch Systeme, die niemand mehr auf dem Schirm hat. Von innen zählt, was nach dem ersten erfolgreichen Schritt passiert: Ein Angreifer ist über eine Phishing-Mail, einen kompromittierten Laptop oder als Innentäter bereits im Firmennetz – wie weit kommt er von dort?
Gerade intern zeigt sich, wie verwundbar ein Unternehmen wirklich ist. Viele Ransomware-Angriffe folgen demselben Muster: Erstzugriff, Ausbreitung im Netz, Übernahme des Active Directory, Verschlüsselung von Servern und Backups. Ein interner Pentest zeigt, an welchen Stellen Sie diese Kette unterbrechen können – durch Härtung, bessere Segmentierung und sauberes Rechtemanagement.
Unser Vorgehen orientiert sich am BSI-Leitfaden „Durchführungskonzept für Penetrationstests“, an PTES, OSSTMM und NIST SP 800-115; Angriffstechniken ordnen wir MITRE ATT&CK zu. Die Ergebnisse unterstützen Ihre Nachweise nach Art. 32 DSGVO, ISO/IEC 27001:2022 (Anhang A 8.8 sowie 8.20 bis 8.22), NIS2, DORA oder PCI DSS 4.0.1 (Anforderung 11.4). Als von Herstellern und Dienstleistern unabhängiges Unternehmen bewerten wir Ihre Infrastruktur objektiv.