Technologiepartner
Rapid7-Partner für Exposure Management und Angriffserkennung
Angriffsfläche kennen. Angriffe erkennen.
Als Rapid7-Partner unterstützen wir Sie dabei, mit der Command Platform von Rapid7 Ihre Angriffsfläche sichtbar zu machen, Schwachstellen nach Risiko zu priorisieren und Angriffe frühzeitig zu erkennen. Wir beraten bei der Auswahl, erstellen Ihr Angebot gemeinsam mit Rapid7 und begleiten Einführung und Betrieb – mit dem Blick von Penetrationstestern, die wissen, wie Angreifer vorgehen.
- Exposure Management
- Next-Gen SIEM & MDR
- Unverbindliches Angebot
Überblick
Was ist Rapid7 – und was leisten wir als Rapid7-Partner?
Rapid7 ist ein börsennotierter, international tätiger Anbieter von Lösungen und Managed Services für Cybersicherheit. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 gegründet und ist in Deutschland mit der Rapid7 Germany GmbH in Hallbergmoos bei München vertreten. Vielen Sicherheitsfachleuten ist Rapid7 vor allem durch Metasploit bekannt – das Werkzeug für Penetrationstests gehört zum Portfolio des Herstellers. Als Rapid7-Partner in Deutschland beraten wir Unternehmen zu den Lösungen von Rapid7 und begleiten sie von der Auswahl bis zum laufenden Betrieb.
Kern des Angebots ist die Command Platform. Sie vereint zwei Aufgaben, die in vielen Unternehmen getrennt laufen: Exposure Management – also die Angriffsfläche erfassen, Schwachstellen finden und nach Risiko priorisieren – sowie Detection & Response, das Erkennen und Abwehren laufender Angriffe. Zur Plattform gehören außerdem Lösungen für Cloud- und Anwendungssicherheit sowie für Governance, Risk & Compliance; mit Managed Detection & Response (MDR) übernimmt Rapid7 auf Wunsch die Überwachung rund um die Uhr. Bekannte Namen wie Rapid7 InsightVM und InsightIDR begegnen Ihnen weiterhin: InsightVM ist heute Teil von Exposure Command, InsightIDR der frühere Name von Incident Command, der in der Dokumentation des Herstellers weiter auftaucht.
Warum Rapid7 zu uns passt: Wir kennen die Perspektive der Gegenseite. In Penetrationstests und Red-Teaming-Übungen gehen wir vor wie echte Angreifer und wissen deshalb, welche Schwachstellen sich tatsächlich ausnutzen lassen und welche Spuren ein Angriff hinterlässt. Diesen Blick bringen wir in Exposure Management und Angriffserkennung ein: Wir helfen Ihnen, die Plattform so einzuführen und zu betreiben, dass Priorisierung und Erkennung zu den Angriffswegen passen, die in Ihrer Umgebung realistisch sind.
Unsere Penetrationstests bleiben dabei herstellerunabhängig. Prüfumfang, Methodik und Bewertung richten sich nach Ihrem Auftrag und anerkannten Standards – nicht danach, welche Produkte bei Ihnen im Einsatz sind. Setzen Sie Rapid7 ein, prüfen wir auf Wunsch auch, ob Erkennung und Abdeckung einem realistischen Angriff standhalten. Lücken benennen wir dabei so offen wie bei jedem anderen Hersteller.
Pentest und Plattform
Pentest-Ergebnisse und Rapid7-Daten: So ergänzen sie sich
Rapid7 liefert das laufende Lagebild: welche Assets es gibt, wo bekannte Schwachstellen bestehen und welche Aktivitäten auffallen. Ein Penetrationstest beantwortet eine andere Frage – was ein Angreifer aus diesen Schwachstellen tatsächlich machen kann. Erst zusammen ergeben beide Perspektiven ein belastbares Bild.
Ein typisches Beispiel: Das Exposure Management meldet auf einem internen Webserver eine Schwachstelle mittlerer Schwere, die in der Priorisierung weit hinten steht. Im Pentest zeigt sich, dass genau dieser Server Zugangsdaten eines Dienstkontos preisgibt – und darüber der Weg bis zum Domain-Controller offensteht. Solche Erkenntnisse fließen zurück: Das Asset erhält eine höhere Priorität, und gemeinsam mit Ihrem Team prüfen wir, ob die einzelnen Schritte des Angriffs in Ihrer Angriffserkennung sichtbar geworden wären.
Umgekehrt machen die Daten aus Rapid7 Penetrationstests zielgenauer. Das Asset-Inventar zeigt, welche Systeme aus dem Internet erreichbar sind, und vergessene Systeme fallen auf, bevor der Prüfumfang feststeht. Nach dem Test verfolgen Sie im Exposure Management, ob behobene Schwachstellen behoben bleiben; die Behebung der Pentest-Befunde bestätigen wir zusätzlich im kostenlosen Retest.
Sie möchten keine eigene Plattform betreiben? Dann ist unsere Schwachstellenanalyse eine Alternative.
Einsatzszenarien
Typische Einsatzszenarien für Rapid7
Exposure Management
Exposure Management aufbauen
Vom Asset-Inventar bis zur Behebung: Sie wissen, welche Systeme es gibt, wo Schwachstellen bestehen und welche zuerst behoben werden sollten – statt Hunderte Scanner-Befunde allein nach Schweregrad abzuarbeiten.
- Einheitliches Inventar interner und externer Assets
- Risikobewertung mit Bedrohungsbezug statt reiner CVSS-Liste
- Übergabe an Patch- und Ticketprozesse
Detection & Response
Angriffe erkennen und reagieren
Mit Incident Command im eigenen Team oder mit Rapid7 MDR rund um die Uhr: Verdächtige Aktivitäten werden erkannt, bewertet und bearbeitet. Betreiben Sie die Erkennung selbst, unterstützt Sie im Ernstfall unser Team für Incident Response & Forensik – remote oder vor Ort.
- Logs und Telemetrie zentral auswerten
- Wiederkehrende Reaktionen automatisieren
- Erkennung im Red Teaming realistisch überprüfen
Cloud & AppSec
Cloud und Anwendungen absichern
Für Unternehmen, die stark auf AWS, Azure oder Google Cloud setzen oder eigene Webanwendungen und APIs entwickeln: Fehlkonfigurationen, riskante Berechtigungen und Schwachstellen werden laufend sichtbar.
- Cloud-Konfigurationen gegen Compliance-Richtlinien prüfen
- DAST-Befunde z. B. per Jira an die Entwicklung übergeben
- Logikfehler, die kein Scanner findet, im manuellen Pentest aufdecken
Einführung mit Rootsektor
So führen wir Rapid7 mit Ihnen ein
Von der ersten Bedarfsklärung bis zum laufenden Betrieb – in klaren Schritten und mit einer festen Ansprechperson bei Rootsektor.
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01
Beratung & Anforderungen
Wir klären Ausgangslage und Ziele: Welche Assets und Umgebungen sollen abgedeckt werden, welche Werkzeuge sind bereits im Einsatz, wer bearbeitet Befunde und Alarme, und welche Anforderungen bestehen, etwa aus ISO/IEC 27001 oder NIS2? Auf Wunsch unterzeichnen wir vorab eine Vertraulichkeitsvereinbarung.
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02
Angebot
Auf dieser Grundlage stellen wir die passenden Lösungen und Pakete zusammen und erstellen gemeinsam mit Rapid7 ein konkretes Angebot. Maßgeblich sind vor allem Art und Zahl der Assets sowie die gewünschten Anwendungsfälle.
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03
Demo & Testphase
Vor der Entscheidung sehen Sie die Lösung in einer Produktdemo. Auf Wunsch folgt eine Testphase oder ein Proof of Concept, sofern vom Hersteller angeboten – Umfang und Erfolgskriterien legen wir vorab gemeinsam fest.
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04
Einführung & Integration
Wir begleiten die Einrichtung – vom Ausrollen der Agents und Scan Engines über die Anbindung von Logquellen bis zu Dashboards und Berichten. Befunde und Alarme binden wir in Ihre Patch-, Ticket- und Incident-Prozesse ein.
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05
Betrieb & Optimierung
Die ersten Ergebnisse werten wir mit Ihrem Team aus, reduzieren Fehlalarme und schärfen Priorisierung und Erkennung nach. Auf Wunsch prüfen wir regelmäßig mit Penetrationstests oder einem Red Teaming, ob die Erkennung realistische Angriffe tatsächlich erfasst.
Rapid7-Angebot anfordern
Tragen Sie Ihre Kontaktdaten ein und wählen Sie aus, welche Lösungen Sie interessieren. Angaben zur Zahl der Assets, zur Unternehmensgröße oder zum gewünschten Zeitraum helfen uns, das Angebot passend zuzuschneiden – sie sind aber freiwillig. Sie nutzen Rapid7 bereits? Dann vermerken Sie das im Formular, etwa für eine Erweiterung. Gemeinsam mit Rapid7 erstellen wir Ihnen ein konkretes Angebot und melden uns bei Ihnen. Ihre Anfrage ist unverbindlich.
FAQ
Häufige Fragen zu Rapid7
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an: +49 2932 465265-0 oder schreiben Sie an info@rootsektor.de.
Wie wird Rapid7 lizenziert?
Rapid7 bietet seine Lösungen in Paketen an: im Exposure Management Surface Command sowie Exposure Command in den Stufen Essentials und Ultimate, bei Incident Command und Rapid7 MDR jeweils mehrere Paketstufen. Im Exposure Management richtet sich der Preis nach den Asset-Typen und Anwendungsfällen, die tatsächlich im Umfang sind; weitere Anwendungsfälle wie Cloud- oder Anwendungssicherheit lassen sich laut Hersteller ergänzen, ohne die gesamte Umgebung neu zu lizenzieren. Ein konkretes Angebot erstellen wir auf Basis Ihrer Angaben gemeinsam mit Rapid7.
Ersetzt Rapid7 einen Penetrationstest?
Nein. Rapid7 arbeitet kontinuierlich und automatisiert: Exposure Management findet bekannte Schwachstellen und Fehlkonfigurationen in der Breite, Incident Command erkennt verdächtiges Verhalten. Ein Penetrationstest geht manuell in die Tiefe – er verknüpft Schwachstellen zu Angriffswegen, deckt Logikfehler in Anwendungen auf und zeigt, was ein Angreifer tatsächlich erreichen kann. Und ob Ihre Erkennung einen echten Angriff bemerkt, zeigt erst der Praxistest. Beides ergänzt sich.
Wir sind bereits Rapid7-Kunde. Können Sie uns trotzdem unterstützen?
Ja. Sprechen Sie uns an, wenn Sie Ihre Umgebung erweitern, weitere Lösungen ergänzen oder Unterstützung bei Konfiguration und Betrieb suchen. Ob und wie bestehende Verträge künftig über uns laufen können, klären wir im Einzelfall mit Rapid7. Unabhängig davon prüfen wir in Penetrationstests auch, wie gut Ihre vorhandene Rapid7-Umgebung Angriffe erkennt.
Kann ich Rapid7 vor dem Kauf testen?
Rapid7 stellt seine Lösungen in Produktdemos vor. Eine Testphase oder ein Proof of Concept ist auf Wunsch möglich, sofern der Hersteller sie für die jeweilige Lösung anbietet – das klären wir im Rahmen des Angebots. Damit der Test eine belastbare Entscheidungsgrundlage liefert, legen wir Umfang, Dauer und Erfolgskriterien vorab gemeinsam fest.
Wo speichert Rapid7 die Daten?
Für bestimmte Lösungen der Plattform können Kunden eine von fünf Cloud-Regionen wählen, darunter Europa. Laut Rapid7 werden die Daten – vorbehaltlich der Datenschutzerklärung und des jeweiligen Vertrags – nicht aus der gewählten Region verschoben. Für welche Lösungen das gilt und wie Daten etwa beim Managed Service verarbeitet werden, klären wir vor dem Angebot mit Rapid7. Sollen Scan-Daten im eigenen Rechenzentrum bleiben, bietet Rapid7 mit Nexpose zudem einen On-Premise-Scanner an.
Wer leistet den Support?
Technischen Herstellersupport leistet Rapid7 im Rahmen Ihres Vertrags: Über das Supportportal von Rapid7 eröffnen und verfolgen Sie Supportfälle, ergänzend steht die Produktdokumentation zur Verfügung. Bei Rootsektor haben Sie während der Einführung eine feste Ansprechperson. Welche Unterstützung wir darüber hinaus im laufenden Betrieb übernehmen – etwa regelmäßige Auswertungen oder die Feinjustierung von Priorisierung und Erkennung –, vereinbaren wir individuell.
Beratung zu Rapid7 vereinbaren
Sie möchten zuerst klären, welche Lösung zu Ihrer Umgebung passt oder wie Rapid7 mit Ihren Penetrationstests zusammenspielt? Schildern Sie uns kurz Ihre Ausgangslage – wir melden uns für ein unverbindliches Erstgespräch.