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Branchen

IT-Sicherheit im Gesundheitswesen

Sicherheit für Patientendaten und Versorgung.

In Kliniken, Praxen und Laboren hängt die Versorgung an funktionierender IT – und Patientendaten gehören zu den sensibelsten Informationen überhaupt. Unser Penetrationstest macht die IT-Sicherheit im Gesundheitswesen messbar und zeigt, wo Angreifer ansetzen könnten – mit Rücksicht auf den laufenden Betrieb. Für Krankenhäuser, MVZ und Praxen, Pflegeeinrichtungen, Labore und MedTech-Hersteller.

  • Festpreis nach Scoping
  • Kostenloser Retest
  • Angebot in 24 h

Herausforderungen

IT-Sicherheit im Gesundheitswesen: die Herausforderungen

Krankenhausinformationssystem (KIS), Bildarchiv (PACS), Laborsoftware, Patientenportale, Telematikinfrastruktur und zahlreiche vernetzte Geräte – die IT im Gesundheitswesen ist über Jahre gewachsen und eng verflochten. Über jede dieser Verbindungen kann sich ein Angreifer weiterbewegen.

  • Herausforderung 1

    Hochsensible Daten

    Gesundheitsdaten zählen nach Art. 9 DSGVO zu den besonders geschützten Datenkategorien, viele Berufsgruppen unterliegen zudem der Schweigepflicht nach § 203 StGB. Ein Datenabfluss wiegt rechtlich schwer – und kostet das Vertrauen der Patientinnen und Patienten.

  • Herausforderung 2

    Verfügbarkeit ist Patientensicherheit

    Ransomware-Angriffe haben auch in Deutschland bereits Kliniken gezwungen, sich von der Notfallversorgung abzumelden. Fallen KIS, Labor oder Bildgebung aus, sind nicht nur Daten in Gefahr.

  • Herausforderung 3

    Heterogene Systeme, viele Rollen

    Medizingeräte mit veralteten Betriebssystemen, Fernwartung durch Hersteller und komplexe Berechtigungskonzepte für Ärzteschaft, Pflege und Verwaltung schaffen Lücken – etwa wenn eine Rolle mehr Daten sieht, als sie sollte.

Wie gut sind Ihre Patientendaten geschützt?

Erzählen Sie uns von Ihren Systemen, Ihrer Medizintechnik und Ihren Nachweispflichten. Wir planen den Test so, dass die Versorgung stets Vorrang hat.

Beratung vereinbaren

Vorteile

Vorteile von Penetrationstests im Gesundheitswesen

Wir gehen vor wie ein Angreifer – mit der Vorsicht, die der Betrieb einer Gesundheitseinrichtung verlangt. Am Ende wissen Sie, wo Sie wirklich verwundbar sind und welche Maßnahmen Ihr Haus am schnellsten sicherer machen.

  • Einfallstore für Ransomware erkennen

    Wir prüfen Netzwerke, Anwendungen, Fernzugänge und das Active Directory auf die Wege, über die Ransomware typischerweise ins Haus kommt.

  • Patientendaten schützen

    Kann die Verwaltung Befunde lesen, liefert ein Zuweiserportal fremde Arztbriefe aus oder greift ein Standort auf Daten eines anderen zu? Wir prüfen Rollen und Schnittstellen auf genau solche Lücken.

  • Versorgung absichern

    Jede behobene Schwachstelle ist ein Angriffsweg weniger. Das senkt das Risiko, dass KIS, Labor oder Bildgebung ausfallen und Abläufe auf Papier umgestellt werden müssen.

  • Nachweise für Prüfungen und Partner

    Bericht und Prüfbescheinigung belegen Ihre Maßnahmen gegenüber Prüfern, Aufsichtsbehörden, Klinikkunden und Versicherern.

Leistungen

Leistungen für das Gesundheitswesen

Wir kombinieren die Prüfungen, die zu Ihrer Einrichtung passen – vom Kliniknetz bis zur Gesundheits-App.

  • Netzwerk & Infrastruktur

    Externe Angriffsfläche, interne Netze und die Trennung von Verwaltung, Medizintechnik, Gebäudetechnik und Gäste-WLAN.

  • Active-Directory-Analyse

    Fehlkonfigurationen und Angriffspfade im Verzeichnisdienst – häufig der entscheidende Hebel bei Ransomware-Angriffen.

  • Webanwendungen & Portale

    Patienten- und Zuweiserportale, Online-Terminbuchung und webbasierte Fachanwendungen samt Schnittstellen.

  • Mobile Apps (iOS & Android)

    Gesundheits-Apps und digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) nach OWASP MASVS – mit Blick auf die Anforderungen der BSI TR-03161.

  • OT, ICS/SCADA & IoT

    Vernetzte Medizingeräte, Gebäudeleittechnik und IoT-Komponenten – mit Vorsicht und in Abstimmung mit Medizintechnik und Herstellern.

  • Social Engineering & physische Tests

    Offene Stationen, unbeaufsichtigte Arbeitsplätze, Phishing und Anrufe beim Service-Desk – wir prüfen, wie gut Ihre Abläufe schützen.

Compliance

Regulatorik & Standards im Gesundheitswesen

Penetrationstests liefern technische Nachweise für gesetzliche und branchenspezifische Anforderungen. Sie ersetzen weder ein ISMS noch die eigentliche Nachweisprüfung oder Zertifizierung.

  • Datenschutz & Schweigepflicht

    DSGVO & § 203 StGB

    Gesundheitsdaten genießen nach Art. 9 DSGVO besonderen Schutz. Art. 32 verlangt Maßnahmen nach dem Stand der Technik und ein Verfahren, ihre Wirksamkeit regelmäßig zu überprüfen. Berufsgeheimnisträger müssen zudem mitwirkende Dienstleister zur Verschwiegenheit verpflichten.

    • Wirksamkeitsprüfung nach Art. 32 Abs. 1 lit. d DSGVO
    • Grundlage für Datenschutz-Folgenabschätzungen
    • Verschwiegenheitsverpflichtung vor Projektbeginn
  • Krankenhäuser & Praxen

    KRITIS, NIS2 & B3S

    Krankenhäuser ab 30.000 vollstationären Fällen pro Jahr zählen zur Kritischen Infrastruktur und müssen ihre IT-Sicherheit regelmäßig gegenüber dem BSI nachweisen. Unabhängig davon verpflichtet § 391 SGB V alle Krankenhäuser zu Vorkehrungen nach dem Stand der Technik, den der branchenspezifische Sicherheitsstandard B3S konkretisiert. NIS2 erfasst zudem Gesundheitsdienstleister ab mittlerer Unternehmensgröße.

    • Technische Belege für Nachweisprüfungen und Audits
    • Prüfung der Netztrennung zwischen Verwaltung und Medizintechnik
    • Für Vertragsarztpraxen: IT-Sicherheitsrichtlinie der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV)
  • MedTech & Software

    Medizinprodukte & Gesundheits-Apps

    Die Medizinprodukte-Verordnung (MDR) verlangt, Software nach dem Stand der Technik einschließlich Informationssicherheit zu entwickeln; MDCG 2019-16 und IEC 81001-5-1 konkretisieren das. Für DiGA ist die BSI TR-03161 maßgeblich.

    • Penetrationstests von Geräte-Software, Apps und Backends
    • Testergebnisse für Ihre technische Dokumentation
    • Für Betreiber: Risikomanagement vernetzter Medizinprodukte nach IEC 80001-1

So läuft Ihr Penetrationstest ab

Die Patientenversorgung hat in jeder Phase Vorrang. Unsere Methodik ist in allen Branchen dieselbe – Zeitfenster und Testtechniken passen wir an den Klinik- und Praxisbetrieb an.

Erstgespräch und Vertraulichkeit

Wir klären Ziele und Rahmenbedingungen. Vertraulichkeit und Verschwiegenheit regeln wir vor Projektbeginn schriftlich.

Scoping mit IT, Medizintechnik und Datenschutz

Gemeinsam legen wir Systeme, Ausschlüsse, Testzeitfenster und Ansprechpersonen fest – patientennahe Systeme kennzeichnen wir gesondert.

Festpreisangebot in 24 Stunden

Innerhalb von 24 Stunden (an Werktagen) nach dem Scoping erhalten Sie ein Festpreisangebot ohne versteckte Kosten.

Schonende Testdurchführung

Wir testen in abgestimmten Zeitfenstern und gehen mit Patientendaten so sparsam wie möglich um. Kritische Schwachstellen melden wir sofort – noch während des Tests, telefonisch oder per E-Mail an die vereinbarte Ansprechperson.

Bericht und Abschlussbesprechung

Management Summary für die Geschäftsführung, technische Details mit CVSS-Bewertung und konkrete Maßnahmen für IT und Medizintechnik. Auf Wunsch besprechen wir die Ergebnisse gemeinsam.

Retest und Prüfbescheinigung

Behobene Schwachstellen testen wir kostenlos nach. Die Prüfbescheinigung können Sie Prüfern, Partnern und Versicherern vorlegen.

FAQ

Häufige Fragen zum Penetrationstest im Gesundheitswesen

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an: +49 2932 465265-0 oder schreiben Sie an info@rootsektor.de.

Gefährdet ein Penetrationstest die Patientenversorgung?

Wir planen jeden Test so, dass die Versorgung Vorrang hat. Patientennahe Systeme und Medizingeräte im laufenden Betrieb nehmen wir von aktiven Tests aus oder testen sie nur in Abstimmung mit Medizintechnik und Hersteller, etwa an Ersatzgeräten. Testzeitfenster, Eskalationswege und Abbruchkriterien legen wir vorab gemeinsam fest.

Wie gehen Sie mit Patientendaten um, auf die Sie beim Test stoßen?

So sparsam wie möglich. Wir weisen Zugriffsmöglichkeiten mit möglichst wenigen Datensätzen nach und schwärzen personenbezogene Inhalte in den Belegen. Vertraulichkeit und Verschwiegenheit vereinbaren wir vor Projektbeginn schriftlich – auf Wunsch einschließlich einer Verschwiegenheitsverpflichtung für Berufsgeheimnisträger nach § 203 StGB.

Können Sie vernetzte Medizingeräte testen?

Ja, mit besonderer Sorgfalt. Wir prüfen Geräte, Schnittstellen und Netzanbindung bevorzugt an Test- oder Ersatzgeräten und analysieren, ob die Medizintechnik ausreichend von Verwaltungs- und Gastnetzen getrennt ist. Das größere Risiko liegt oft nicht im Gerät selbst, sondern in veralteten Betriebssystemen, Standardpasswörtern und offenen Fernwartungszugängen.

Hilft der Pentest beim KRITIS-Nachweis, bei B3S und NIS2?

Ja, als technischer Baustein. Ein Penetrationstest belegt, ob Ihre Maßnahmen gegen reale Angriffe wirken, und dokumentiert Prüfumfang, Methodik und Befunde nachvollziehbar für Prüfer. Das ISMS und die eigentliche Nachweisprüfung ersetzt er jedoch nicht.

Lohnt sich ein Pentest auch für Arztpraxen und MVZ?

Ja. Auch kleinere Einrichtungen werden Ziel von Ransomware und Phishing, oft über ungesicherte Fernzugänge oder veraltete Systeme. Für Vertragsarztpraxen legt die IT-Sicherheitsrichtlinie der KBV Mindestanforderungen fest. Ein kompakter externer und interner Test zeigt, wo Sie konkret nachbessern sollten.

Wir entwickeln eine Gesundheits-App oder DiGA. Was prüfen Sie?

Wir testen App, Backend und Schnittstellen – nach OWASP MASVS und MASTG für mobile Anwendungen sowie OWASP ASVS für Web und APIs. Dabei berücksichtigen wir die Anforderungen der BSI TR-03161. Unser Bericht unterstützt Ihre technische Dokumentation, ersetzt aber keine Zertifizierung.

Unterstützen Sie uns auch, wenn es zu einem Sicherheitsvorfall kommt?

Ja. Bei einem Cyberangriff hilft unser Team für Incident Response & Forensik remote und vor Ort, den Vorfall einzudämmen, Spuren zu sichern und die Systeme geordnet wiederherzustellen. Für die Meldepflichten liefern wir die technischen Fakten – etwa für die Meldung an die Datenschutzaufsicht nach Art. 33 DSGVO und, sofern Ihre Einrichtung unter NIS2 fällt oder eine kritische Anlage betreibt, an die gemeinsame Meldestelle von BSI und BBK. Außerhalb der Geschäftszeiten erreichen Sie uns über die 24/7-Notfall-Hotline unter +49 2932 465265-0.

Sprechen Sie mit uns über Ihre Einrichtung

Ob Klinikverbund, Praxis, Labor oder MedTech-Unternehmen: Schildern Sie uns Ihre Ausgangslage. Für Ihren Penetrationstest erhalten Sie nach dem Scoping innerhalb von 24 Stunden (an Werktagen) ein Festpreisangebot.

Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.

Für Rückfragen oder einen Rückruf

Wir melden uns dazu bei Ihnen und unterzeichnen die Vertraulichkeitsvereinbarung auf Wunsch vor dem ersten Gespräch – gern auch auf Basis Ihrer eigenen Vorlage.

Wir verwenden Ihre Angaben ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Bitte senden Sie uns über dieses Formular keine Passwörter oder Zugangsdaten.