Bei einem API-Penetrationstest prüfen wir Ihre Programmierschnittstellen (Application Programming Interfaces) gezielt auf ausnutzbare Schwachstellen. Dazu greifen wir die Endpunkte direkt an – ohne den Umweg über eine Benutzeroberfläche – und untersuchen, ob sich Authentifizierung, Berechtigungen, Eingabeverarbeitung oder Geschäftsprozesse missbrauchen lassen.
Kaum eine moderne Anwendung kommt ohne APIs aus. Sie versorgen Single-Page-Anwendungen und Mobile Apps mit Daten, binden Partner und Zahlungsdienstleister an, verbinden Microservices und stellen Open-Banking-Schnittstellen nach PSD2 bereit. Die Oberfläche zeigt dabei oft nur einen Ausschnitt dessen, was die API tatsächlich ausliefert – etwa vollständige Kundendatensätze, interne Felder oder Funktionen, die im Frontend gar nicht vorkommen.
Viele der kritischsten API-Schwachstellen entstehen nicht durch fehlende Eingabefilter, sondern durch fehlende Berechtigungsprüfungen auf Objekt-, Eigenschafts- und Funktionsebene. Ein Scanner kann nicht wissen, dass Konto A die Rechnungen von Konto B nicht sehen darf. Deshalb testen wir mit mehreren Benutzerkonten und Rollen gegeneinander – genau so, wie ein Angreifer mit einem regulär angelegten eigenen Konto vorgehen würde.
Verarbeiten Sie über APIs personenbezogene Daten, Zahlungen oder Gesundheitsdaten, liefert ein API-Pentest zudem einen wichtigen Nachweis: für die Wirksamkeitsprüfung nach Art. 32 DSGVO, für ISO/IEC 27001, PCI DSS 4.0.1 oder DORA – und gegenüber Kunden und Partnern, die sich auf die Sicherheit Ihrer Plattform verlassen.